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Klaus Dörner, Ursula Plog, Christine Teller, Frank Wendt

Irren ist menschlich

Lehrbuch der Psychiatrie und Psychotherapie

Lehrbücher
5. korr. Aufl. d. Neuausgabe 2002, Bonn 2010
ISBN 978-3-88414-510-4
640 Seiten
29.95 € / 43.50 sFr
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Das sozialpsychiatrische Standardwerk: "Irren ist menschlich"

Irren ist menschlich ist seit über 30 Jahren das sozialpsychiatrische Standardwerk. Es hat die moderne Versorgung psychisch kranker Menschen geprägt wie kein anderes. Das um Christine Teller und Frank Wendt erweiterte Autorenteam hat unter Mitarbeit von Hartmut Bargfrede, Ilse Eichenbrenner und Peter Mrozynski in dieser neu überarbeiteten 4. Auflage von 2009 insbesondere die sozialrechtlichen und pharmakologischen Aspekte aktualisiert und das Kapitel zur Forensischen Psychiatrie weiterentwickelt.

Nach der anlässlich des 25 jährigen Verlagsjubiläums erschienenen Taschenbuchausgabe erscheint dieses besondere Lehrbuch der Psychiatrie wieder im alten Großformat und gebunden in flexiblem, aber festem Einband.

In beispielloser Weise hat Irren ist menschlich die Psychiatriereform in den deutschsprachigen Ländern beeinflusst. Es hat klargemacht, dass es auf die Haltung ankommt, wie wir Menschen uns psychischen Beeinträchtigungen und Krankheiten annähern. Erst dadurch kann ein Verständnis all jener Phänomene und der Betroffenen entstehen. Wie wichtig dieses Buch bis heute ist, belegen über 400.000 verkaufte Exemplare!

Wie sagte Gerhard Mauz seinerzeit so schön in Der Spiegel: "Dieses Buch ist eine Zäsur, es wird in seinem Bereich Epoche machen!" Er sollte Recht behalten …

Resonanz

Frank Berzbach in sciencegarden: "Wer sich mit diesem Lehrbuch intensiv auseinandersetzt, der findet nur wenig zum Auswendiglernen. Man findet Denkanstöße, die einen verändern können. Das Buch ist ideal für die Erarbeitung im Team, man kann über die Fallbeispiele diskutieren, die eigenen Erfahrungen zur Diskussion stellen, Rollenspiele durchführen. Und das ist, da das Buch mit aktuellem Fachwissen gesättigt ist, dann tatsächlich eine sehr anspruchsvolle Art des Lernens. Man wird stupide Klausuren, in denen bloß Faktenwissen abgefragt wird, damit nicht bestehen können. Dafür gibt es genügend unlesbare medizinische oder psychologische Paukbücher, deren Informationen man meist nur für den Tag der Klausur im Kopf behalten kann. "Irren ist menschlich" hingegen ist mehr als ein Lehrbuch - es ist ein Lernbuch. Wie gut es ist, wird man in der psychiatrischen Berufspraxis erfahren, die für Standardlösungen zu komplex ist. Da ist angewandtes fachliches und soziales Wissen gefragt, und ein hoher Reflexionsgrad. Man muss sich gut kennen. Im harten Alltag in der Psychiatrie kann ein Lehrbuch wie "Irren ist menschlich", in dem keine schnellen Rezepte zu finden sind, tatsächlich die Rettung bedeuten" Zur vollständigen Besprechung.

Jenny van der Horst und Lena Rosenberger in Soziale Psychiatrie: "Irren ist menschlich ist also ein gelungenes, wieder aktualisiertes und aktuelles Standardwerk, das für jeden – und gerade für Menschen in Ausbildungen zu sozialen Berufen – eine absolute Bereicherung darstellt."

Dr. med. John Mahler in Sozialpsychiatrische Informationen 3/2002: "Das Buch wendet sich in bewährter Art an alle in der Psychiatrie Berufstätigen, an Patienten, deren Angehörige und andere Interessierte. Dass dies so gemeint ist, wie es geschrieben wurde, macht sich schon an Erklärungen der Fachbegriffe unmittelbar im Text deutlich. Auch im Sachregister sind sorgfältig die Textstellen für die Erklärung von Fachbegriffen aufgeführt, sodass sich ein langes Suchen erübrigt."

Christian Butte auf www.fachschaft-medizin-goettingen.de: "Fazit: Es handelt sich um ein wirklich außergewöhnliches Lehrbuch mit einem in dieser Form einzigartigen didaktischen Konzept, denn es vermittelt neben dem prüfungsrelevanten Wissen auch eine therapeutische Grundhaltung für den Umgang mit psychiatrischen Patienten!" Mehr 

Stichworte: Dörner, Plog, Teller, Wendt, Psychiatriegeschichte, Ambulante Versorgung, Angehörige, Antidepressiva, Neuroleptika, Tranquilizer, Medikamente, Psychopharmaka, Medikamentenbehandlung, Lebenswelt, Störung, Krankheitsbegriff, Sozialarbeit, Psychiatriereform, psychiatrische Versorgung, Sozialpsychiatrie, Suizid