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Erich Wulff ist am 31. Januar gestorben

Erich Wulff"Habe mich dabei ertappt, im Grunde meines Herzens zu glauben, dass Menschen wie Erich Wulff unsterblich sind. In gewisser Hinsicht ist er's ja auch." (Renate Schernus)

Wir verlieren einen Menschen, ohne den der Aufbruch in eine soziale Gesellschaft und Psychiatrie nicht denkbar ist. Ob praktische Politik oder Philosophie, Psychiatrie-Reforn oder Phänomenologie - Erich Wulff hat mit seinem Wirken und in seinen Büchern die Geschichte der Bundesrepublik und der Psychiatrie geprägt. In seiner Autobiografie "Irrfahrten eines Psychiaters", aber auch in "Wahnsinnslogik" und im "Unglück der kleinen Giftmischerin" erzählt er eindrucksvoll von einem an Höhen und Tiefen reichen Leben, von einem Denken, das immer wieder gegen den Strom der Denkgewohnheiten angeht. Und von Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, denen gerade deswegen sein tiefes Mitgefühl galt.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihn nicht vergessen.


Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse!

Psychiatrie-Verlag und BALANCE buch + medien verlag sind mit einem Stand auf der Leipziger Buchmesse vertreten. In Halle 3, Stand F 406, können Sie sich über unser Verlagsprogramm informieren - zum Anfassen und Rumschmökern wie auch zum gezielten Reinlesen.

Im Rahmen des Forums seelische Gesundheit bieten wir gemeinsam mit den Verlagen Schattauer, Ernst Reinhardt, Carl-Auer und dgvt täglich interessante Lesungen und Vorträge im Sach- und Fachbuchforum an. 

Das Programm können Sie hier herunterladen.  


Psychopharmaka neu bewerten

Dr. Stefan Weinmann wurde als Autor von "Erfolgsmythos Psychopharmaka. Warum wir Medikamente in der Psychiatrie neu bewerten müssen" zur Wirksamkeit von Antidepressiva in der aktuellen Ausgabe von Psychologie heute Compact, Schwerpunktthema Depression, interviewt. 

Dr. Verena Liebers rezensierte das Buch in Heft 11 von Gehirn & Geist: "Dieses Buch gehört auf jede Lektüreliste von Medizin-Studenten, weil es zum kritischen Denken und zu einer offenen Auseinandersetzung anregt. Deshalb ist es auch allen zu empfehlen, die anderweitig mit dem Gesundheitssystem zu tun haben. Die (selbst)kritische Analyse des Psychiaters ist eine Freude für jeden Wissenschaftler, der sich den Blick für die großen sozialen Zusammenhänge bewahren will." [ mehr ]


Berufliche Beratung psychisch Kranker

Berufliche Beratung psychisch Kranker von Christiane Haerlin erscheint in der Reihe Basiswissen: Während ihrer langjährigen Tätigkeit hat die Autorin ein Instrumentarium mitentwickelt, das vielfältige Hilfestellungen bei der beruflichen Beratung für psychisch erkrankte Menschen bietet. Wichtiger Baustein ist das Beratungsgespräch, das ausführlich dargestellt wird.


Qualitätsindikatoren für eine bessere Versorgung

Dr. Stefan Weinmann und Prof. Dr. Thomas Becker haben mit ihrem Handbuch Qualitätsindikatoren für die Integrierte Versorgung von Menschen mit Schizophrenie einfach anzuwendende Qualitätsindikatoren entwickelt, die es erlauben, Behandlungsqualität im Zusammenwirken von individuellen und gesellschaftlichen Faktoren in unserem Hilfesystem zu messen und darzustellen.

Muslimische Patienten erfolgreich behandeln

Die Verunsicherung im Gesundheitswesen über das richtige Verhalten gegenüber muslimischen Patienten ist groß. "Umgang mit muslimischen Patienten" der Autoren Laabdallaoui und Rüschoff gibt Einblicke in Themen und Konflikte, mit denen man konfrontiert sein kann, wenn praktizierende Muslime sich in eine Therapie begeben. Es vermittelt wertvolle interkulturelle Kompetenz.

Psychoedukation und diagnoseübergreifende Angehörigenarbeit - jetzt erschienen

"Diagnosenübergreifende Psychoedukation" von Jensen, Sadre Chirazi-Stark und Hoffmann stellt ein Programm für Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen psychiatrischen Diagnosen vor, in dem sie lernen, besser mit ihrer Erkrankung umzugehen. Auch als Leitfaden für eine diagnosenübergreifende Angehörigengruppe und in außerklinischen Einrichtungen wie Betreutem Wohnen und Übergangswohnheimen hilfreich.

Psychiatrie in Niedersachsen 2010 - soeben erschienen

Themen sind der Umgang mit der Erinnerung an die Opfer der niedersächsischen Psychiatrie im Nationalsozialismus, aktuelle Fragen der Hilfen für psychisch kranke Kinder und Jugendliche, die Wechselwirkungen von Arbeit und seelischer Gesundheit, der Stellenwert der Universitätspsychiatrie für die regionale Versorgung sowie die Umsetzung des NPsychKG. [ mehr ]

Hochaktuell - die neue Ausgabe der Psychosozialen Umschau

In der neuen Psychosozialen Umschau geht es um folgende Themen: Das Überleben danach - Wie kann es nach dem Suizid eines Angehörigen überhaupt weitergehen? Und: Finanzierungsmöglichkeiten der Gemeindepsychiatrie, Hilfeplankonferenzen als Instrument des personenzentrierten Ansatzes, eine Prognose zu den Konsequenzen, die das Patientenverfügungsgesetz und die UN-Behindertenrechtskonvention mit sich bringen - sowie viele weitere interessante Themen, und das alles im farbigen neuen Layout! [ mehr ]


40 Jahre Sozialpsychiatrische Informationen

 Zu 40 Jahren Sozialpsychiatrische Informationen gibt es eine Rückschau von Hermann Elgeti, die als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Außerdem unter anderem den Beitrag »Erwartung und Bedürfnisse Psychiatrie-Erfahrener« von Sybille Prins. Heiner Legewie beschäftigt sich mit der Rolle der »sozialräumlichen Gemeindestrukturen« und Juan Valdes-Stauber beschreibt die psychiatrischen Auswirkungen von finanziellen Restriktionen im betreuten Wohnen. [ mehr


Neu überarbeitete Basiswissen-Titel

"Umgang mit Borderline-Patienten" von Ewald Rahn ist in überarbeiteter und erweiterter 5. Auflage erschienen, "Maßregelvollzug" von Cornelia Schaumburg in der 3. überarbeiteten Neuauflage.


Ausschreibung 7. Forschungs- und Posterpreis der DGSP

Der Psychiatrie-Verlag unterstützt wieder den Forschungspreis des Forschungsausschusses der Deutschen Gesellschaft für soziale Psychiatrie zur Förderung innovativer Forschung auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie. 2010 wird der mit 2.500 € dotierte Forschungspreis zum siebten Mal verliehen. Parallel dazu wird ein Posterpreis (500 €) vergeben, der sich besonders an Studierende von Fachhochschulen und Universitäten richtet. Interessenten können sich bis zum 28.02.2010 bewerben oder Kandidaten vorschlagen. Lehrende haben so die Möglichkeit, Absolventinnen und Absolventen Zugang zu einem renommierten Förderpreis zu verschaffen. >> Zur Ausschreibung.
Ein schöner Nebeneffekt: Nicht wenige der prämierten Arbeiten sind in der Reihe „Forschung für die Praxis“ des Psychiatrie-Verlags erschienen und dadurch einer größeren Öffentlichkeit bekannt geworden.
Darüber hinaus plant der Ausschuss in Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité ein Kolloquium für Promovierende, die ein Thema auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie bearbeiten.  [ mehr ]

Selbstbestimmtes Leben psychisch Kranker - auch im Alter

Individuelle Hilfeangebote weiterentwickeln: Das ist Thema des Buchs "Psychisch kranke alte und demente Menschen" und Anliegen des gleichnamigen Projekts der Aktion Psychisch Kranke. Selbstbestimmtes Leben auch im Alter - in der eigenen Wohnung statt stationärer Versorgung in Heimen. Ein Paradigmenwechsel in der Haltung gegenüber den Bedürfnissen psychisch kranker alter Menschen.

Bausteine für eine Theorie der Sozialen Arbeit

Im zweiten Band von Klinische Sozialarbeit: Forschung aus der Praxis - Forschung für die Praxis widmen sich die Vertreter der klinischen Sozialarbeit der Forschung und den neuesten Entwicklungen im sozialen und klinischen Bereich. Aus den Beiträgen lassen sich Bausteine einer Theorie für die gesamte Soziale Arbeit entwickeln.

Soeben erschienen: Für bessere Gerichtsgutachten

"Beurteilung der Schuldfähigkeit" von Kathleen Schnoor ist eine erhellende Studie zur Frage, warum Gerichtsgutachten von Sachverständigen häufig von unzureichender Qualität sind. Sie sollen dem Richter bei der Beurteilung der Schuldfähigkeit helfen, ihre Richtigkeit und Aussagekraft ist daher von immenser Bedeutung. Liegt die Verantwortung dafür nun allein bei den Gutachtern oder hat auch die Justiz Anteil daran, dass Bemühungen um eine bessere Qualität bislang erfolglos blieben?


Suizid in der Familie bewältigen

Depressionen und Suizid finden in der dunklen Jahreszeit vermehrt Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Unsere Autorin Petra Endres hatte vor einigen Jahren ihren Mann durch Suizid verloren. In ihrem Buch "Wir wollen leben. Suizid in der Familie bewältigen", erschienen im BALANCE buch + medien verlag, berichtet sie darüber, wie es ihr gelang, gemeinsam mit ihren Kindern einen Weg zurück ins Leben zu finden.

Mit Yoga gegen Depressionen, Burnout und Erschöpfung

Im Ratgeber "Yoga bei Erschöpfung, Burnout und Depression" zeigt Nicole Plinz, wie Yoga erfolgreich gegen Depressionen und Burnout angewendet werden kann. Die Anleitungen sind das Ergebnis ihrer Arbeit als Therapeutin in der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Asklepios Klinik in Hamburg Harburg, wo sie Yoga in die Behandlung von Depression eingeführt hat.


Recht & Psychiatrie 4/2009

Andreas Hauk beschäftigt sich mit der öffentlich-rechtlichen Unterbringung und dem Maßregelvollzug nach dem neuen Brandenburgischen Psychisch-Kranken-Gesetz. Norbert Schalast, Melanie Palaschke und Uwe Dönisch-Seidel mit der Evaluation des Maßregelvollzugs gemäß § 64 StGB. Den Beitrag "Zur Vereinbarkeit von Zwangseinweisung und -behandlung psychisch Kranker mit der UN-Behindertenrechtskonvention" von Stefan Baufeld können Sie als PDF-Datei herunterladen. [ mehr ]

Psyche in Balance

 

"Berufliche Beratung psychisch Kranker", "Umgang mit muslimischen Patienten", "Mit Suchtfamilien arbeiten" und 2 neue Arbeitshilfen: Der Kundenprospekt "Psyche in Balance" informiert Sie über unsere aktuellen Neuerscheinungen. Wir wünschen Ihnen Neugier und viele Anregungen! Herunterladen >>  oder  Printversion abonnieren >>